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Johannes Grau, startete seine erste musikalische Ausbildung im Thomanerchor Leipzig. Bereits als Knabensopran sammelte er solistische Erfahrungen unter der Leitung von Kurt Masur und Thomaskantor Prof.Biller. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik ‘Hanns Eisler’ - Berlin bei Prof.Scot Weir und als Mitglied der Liedklasse von Prof.Semjon Skigin. Weitere Studien erfolgten am ‘Conservatorio di Firenze’, ebenso besuchte er zwei Jahre parallel zum Studium in Berlin das ‘Conservatoire de Paris’ unter der Leitung von Prof.Yves Sotin. 

2013 gab er sein Debüt als Tamino in Mozarts Die Zauberflöte unter der Leitung von GMD Stefan Klingele, weiters übernahm er eine Tenorpartie der Neuproduktion ‘Vom Ende Der Unschuld’ am “Kampnagel” in Hamburg unter der Regie von Kirsten Harms.

Erfahrungen sammelte Johannes Grau auch im Ensemble der Wuppertaler Bühnen – mit Rollen in Tosca, Salome, Parsifal, Hoffmanns Erzählungen sowie als Arien-Solist in einer szenischen Produktion von Bachs Johannes-Passion unter der Leitung von Jörg Halubek (Dirigat), Philipp Harnoncourt (Regie). 

Im Frühjahr 2016 und 2017 sang Johannes Grau den Maler in Alban Bergs Oper LULU, unter der Leitung von GMD Toshiyuki Kamioka (Wuppertal) und GMD Timo Handschuh (Ulm). Das Magazin ’Opernglas’ bezeichnete seine Darstellung als “besonders beeindruckend“ (Ausgabe 6/16) in der FAZ hieß es “jugendfrisch mit schönem Metall“(Eleonore Büning). 

2016 debütierte Johannes Grau auch als Nemorino in Donizettis “L’Elisir d’amore“ am Theater Ulm. Weiters sang er konzertant die Oper Königskinder, in der Rolle des Königssohn unter der Leitung von GMD Sebastian Weigle. Bei den Osterfestspielen 2017 in Baden-Baden war Johannes Grau als Don José mit den Berliner Philharmonikern zu hören.

Im August 2018 wird er sein Rollendebüt als Max im Freischütz geben (Rheinsberger Schlossfestspiele).